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Impressum. Auch bekannt als “The Kleindgedrucktes”.

Angaben gemäß § 5 TMG / Verantwortlich für den Inhalt: Sven Tauras, Hauptstrasse 1, 46244 Bottrop-Kirchhellen Vertreten durch: Sven Tauras Kontakt: Telefon: 0152-01683827 / E-Mail: hallo@radiobastard.fm Haftungsausschluss: Haftung für Inhalte Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen. Haftung für Links Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen. Urheberrecht Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. Datenschutz Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor. Achtung Dieser Podcast führt bei übermässigem Konsum zu völliger geistiger Verwirrung und Verblödung. Bei Rissen und Nebelbildung essen Sie die Packungsbeilage und sagen Sie ihrem Arzt, er sein ein Apotheker. Kunstfreiheit Die Kunstfreiheit wird durch Art. 5 Absatz 3 GG gewährleistet. Radio Bastard ist ein Kunstprojekt mit satirischen, kabarettistischen und polemischen Inhalten. Die in den Episoden des Podcasts geäußerten Meinungen der Kunstfigur “Der Bastard” entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Website-Betreibers und Podcast-Produzenten. Radio Bastard ist eine Produktion von hejsven.de Nicht vergessen Es gibt nur einen Gott: belafarinrod.

Was genau ist das hier?

Also, was ist das hier? Ein Podcast? Im klassischen Sinne schon. Zumindest war es einer, als ich damit anfing. 2008 war das. Da hab ich noch mit dem iPod Classic und einem unfassbar miserablen Headset-Mikrofon auf Festplatte aufgenommen. Aber heutzutage ist ein Podcast ja ein qualitativ hochwertiges und aufwendig produziertes Multi-Media Event, das schon während der Aufzeichnung live ins Netz gestreamt und später auch noch als Video bei YouTube veröffentlicht wird. Es müssen immer mindestens zwei, besser drei Personen beteiligt sein und eine der Personen sollte entweder mal den deutschen Comedypreis gewonnen oder zumindest einen Auftritt bei Nightwash absolviert haben. Radio Bastard ist all das nicht. Radio Bastard ist die Katharsis eines an der Welt verzweifelnden Idealisten, der einfach nur versucht, mit dem ganz normalen Wahnsinn des Lebens klarzukommen. Ein wöchentliches Audiotagebuch, das fast täglich erscheint. Der Punk Song unter den Podcasts. Der bissige Ziegenbock im Streichelzoo. Der Tourette-Patient bei der Trauerfeier. Die Gurke auf dem Cheeseburger. Radio Bastard ist eine One Man Powershow, in der Svens Alter Ego „Der Bastard“ mehrmals pro Woche seine kurzen Audioclips durch den Äther rotzt und exaltiert und affektiert über den Sinn und Unsinn des täglichen Lebens philosophiert. Soviel zum Pressetext. Im Klartext heißt das: Die meiste Zeit sitze ich im Auto und echauffiere mich in meine Hand. Nein, nicht was ihr jetzt denkt. Das ist nichts obszönes. Ich hab einfach einen mobilen Audiorecorder dabei und nehme damit alles auf, was so im Laufe des Tages aus mir heraussprudelt. Das ist oft ziemlich oberflächlich, manchmal etwas tiefsinnig, gelegentlich fast witzig und hin und wieder sogar etwas beleidigend und diffamierend. Aber wie heißt es doch so schön? Das wird alles von der Kunstfreiheit gedeckt. Kommen wir kurz zum technischen Teil, wobei ich fast glaube, dass man das Thema Podcast eigentlich niemandem mehr erklären muss. Aber ich muss diese Seite hier ja auch irgendwie voll kriegen, nein? Also. Ihr könnt euch Radio Bastard direkt hier auf der Seite im Player der einzelnen Episoden anhören und dann auch direkt kommentieren. Da freue ich mich immer sehr drüber. Ich lese jeden Kommentar, antworte aber nicht immer. Nicht, weil ich arrogant bin, sondern weil ich meistens einfach nicht weiß, was ich zurückschreiben soll. Ihr könnt Radio Bastard aber auch bei Spotify, Deezer und Apple Podcasts hören. Und um keine Folge zu verpassen, könnt ihr Radio Bastard über den Subscribe-Button direkt mit dem Podcatcher eurer Wahl abonnieren. Alles kostenlos und werbefrei. Versprochen.

Und wer ist für die Scheiße hier verantwortlich?

Hej, ich bin der Bastard. Aber nur im Internet. Im echten Leben heiße ich Sven. Das ist altnordisch und bedeutet „Junger Mann“. Dank guter Gene von väterlicher Seite geht die Übersetzung auch heute noch klar. Ich mein, ich krieg jetzt an der Theke im Rewe keine Wurst mehr auf die Hand und auch beim Bus fahren muss ich voll zahlen, aber gute 5 bis gerne auch mal 10 Jahre jünger als ich eigentlich bin werde ich dann doch öfter mal geschätzt. Das tut gut und ist Balsam für die Seele. Wer aber mal gesehen hat, wie ich morgens um 6 aus dem Bett aufstehe, der würde ohne mit der Wimper zu zucken auf das tatsächliche Alter nochmal locker 15 Jahre drauflegen. Oder anders: Wenn ich mich zum Schuhe zubinden bücke, mache ich mittlerweile die selben Geräusche wie beim Sex. Bei letzterem versuche ich inzwischen so wenig Geräusche wie möglich zu machen, damit die Frau nicht wach wird. 

Ich wurde im November 1980 in einem kleinen, verträumten Krankenhaus im tiefsten Ruhrgebiet geboren und dort lebe ich noch heute. Also im Ruhrgebiet, nicht in dem Krankenhaus. Obwohl das gar nicht so abwegig wäre. Ganzen Tag im Bett liegen, Fenster auf Kipp, Essen kommt pünktlich, keiner geht mir auf die Nüsse und wenn’s mir mal schlecht geht, ist sofort ein Arzt in der Nähe. Ähnlich wie Gefängnis. Wobei das vielleicht sogar noch besser ist, weil dich da keiner einfach so ungefragt besuchen kann. Nice. Denn wenn es eines gibt, was ich wirklich gerne hab, dann meine Ruhe. Da wäre Gefängnis echt praktisch. Blöd nur, dass man für ungestörte Einzelhaft erst jemanden umbringen muss.

Als Kind der 80er Jahre schlief ich natürlich standesgemäß auf einem YPS-Teppich, ernährte mich hauptsächlich von pinken Pilzen und knüppelharten Smileys aus der gemischten Tüte von der Bude und hockte mit meinen Freunden auf dem Garagenhof hinterm Hochaus um via Link-Kabel Tetris Turniere auf dem Game Boy auszutragen. Aus den Zimmern meiner beiden Schwestern strömte der Duft von Patchouli und 3-Wetter-Taft und die Musik von The Cure und a-ha. Sowas prägt. Sowohl die Musik als auch die Ästhetik der 80er Jahre üben bis heute eine große Faszination auf mich aus. 

Als ich geboren wurde, war Roland Kaiser mit „Santa Maria“ auf Platz eins in den Charts. Ihr wisst schon: Hum dada hum dada hum dada huaaa! Roland Kaiser hab ich sogar mal live gesehen. Jetzt nicht bei meiner Geburt, das wäre echt krass gewesen! Aber viele Jahre später im ZDF Fernsehgarten. Da war ich auch mal. Zweimal sogar. Beide Male aber nur als normaler Zuschauer. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob es auch unnormale Zuschauer gibt, aber ich will damit sagen, ich war da jetzt nicht als Act oder Stargast oder sowas. Ich war einfach nur zum kucken und klatschen da. 

Denn leider habe ich es bis heute nicht geschafft, in irgend einer Art und Weise über den Status eines normalen, unauffälligen Bundesbürgers hinauszukommen und überdurchschnittliche Bekanntheit zu erlangen. Ich bin also de facto kein Prominenter. Ich habe nie Sendungen im Fernsehen moderiert, habe kein Buch geschrieben, bin mit keinem Comedy-Programm auf Tour gewesen und auch noch nie nackig auf irgendwelchen TV-Inseln oder im Big Brother Haus herumgelaufen. Ich war sogar noch nicht mal einer von den 100 Leuten, die immer für’s Familienduell mit Werner Schulze-Erdel befragt wurden. Mich kennt also keine Sau. Das ist zum einen gut weil ich dadurch zum Beispiel ganz stressfrei spazieren oder einkaufen gehen oder mich nach vier Bier wie der letzte Pillemann benehmen kann, ohne von Fans, Groupies oder Paparazzi verfolgt zu werden. Das ist allerdings auch schlecht, weil ich nicht gegen die Auszahlung einer überdurchschnittlich großzügigen Gage ein Möbelhaus einweihen oder in einem Actionfilm mitspielen kann. Kurz gesagt: Ich werde also zu Lebzeiten völlig verkannt.  Deswegen, und weil ich leider auch nicht adelig bin oder meinen Eltern ein Atomkraftwerk gehört, muss ich einer ganz gewöhnlichen, regelmässigen Erwerbstätigkeit nachgehen und von dem Entgelt mich, meine Familie und unsere Katzen ernähren und Miete für unsere vier Wände mit dem Dach drüber zahlen. Hin und wieder kann ich mir auch mal was schönes von LEGO kaufen, aber das wars dann auch.

Puh, das war jetzt ganz schön viel Text. Und falls ihr das jetzt wirklich bis zum Ende gelesen habt: Respekt. Nichts davon wird euch im Leben irgendwie weiterbringen oder euren Horizont erweitern. Aber ich weiß zumindest, dass ich mir das alles nicht umsonst ausgedacht habe. Danke. Ehrlich.

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